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Ratgeber

Worauf Sie beim Containerkauf achten sollten: Checkliste mit 10 Punkten

Beim Kauf eines gebrauchten Containers zeigen Ihnen Fotos und Anzeigentexte nicht alles. Gehen Sie die folgende Liste direkt am Container der Reihe nach durch. Für die meisten Punkte brauchen Sie kein Spezialwerkzeug; eine Taschenlampe und eine halbe Stunde genügen.

Unterlagen und Identifikation

  1. Nummer prüfen. Die Nummer an der Tür (z. B. CSQU 305438 3) muss exakt mit der Nummer auf der Rechnung und im Kaufvertrag übereinstimmen. Die letzte Stelle ist eine Prüfziffer; ob die Nummer mathematisch gültig ist, sehen Sie mit unserem Prüfziffer-Rechner.
  2. CSC-Plakette ansehen. Wenn Sie den Container im internationalen Transport einsetzen wollen, muss die Plakette ein gültiges Prüfdatum oder eine ACEP-Nummer zeigen. Für die stationäre Nutzung als Lager oder Büro besteht keine CSC-Pflicht. Mehr dazu: So lesen Sie eine CSC-Plakette
  3. Güteklasse klären. Am Markt übliche Klassen sind: neu / One-Trip (nur einmal verschifft), seetüchtig (Cargo Worthy, CW), wind- und wasserdicht (Wind & Watertight, WWT) und wie besehen (as is). Zum selben Preis können unterschiedliche Klassen angeboten werden. Lassen Sie sich die gekaufte Klasse schriftlich bestätigen.

Außenstruktur

  1. Eckpfosten und Eckbeschläge. Über diese acht Ecken wird die gesamte Last des Containers abgetragen. Ein gerissener, verbogener oder per Schweißnaht „geflickter“ Eckbeschlag ist ein ernstes Warnsignal.
  2. Untere Längsträger und Querträger. Leuchten Sie mit einer Taschenlampe unter den Container. Durchlöcherte Träger, abblätternder Rost oder eingeknickte Querträger treiben die Reparaturkosten schnell in die Höhe.
  3. Wände und Dach. Leichte Dellen sind normal. Löcher, Risse und Mulden im Dach, in denen sich Wasser sammeln würde, sind es nicht. Betrachten Sie das Dach von einer sicheren Position aus.

Innenraum und Türen

  1. Lichttest. Gehen Sie hinein und lassen Sie die Türen schließen. Jeder Lichtschimmer, der durch Wände, Dach oder Türdichtungen dringt, ist eine Stelle, an der Wasser eindringen kann.
  2. Boden. Prüfen Sie den Sperrholzboden auf weiche Stellen, Löcher sowie eingezogenes Öl oder Chemikalien. Ein stechender Geruch kann auf Rückstände früherer Ladungen oder einer Begasung hinweisen. Das ist entscheidend, wenn Sie den Container für Lebensmittel oder als Wohnraum nutzen wollen.
  3. Türen und Verriegelungsstangen. Die Türen sollten sich ohne Kraftaufwand öffnen und schließen lassen, die Verriegelungshebel sollten in ihre Halterungen einrasten und die Dichtungen sollten intakt sein. Eine klemmende Tür deutet meist auf einen verzogenen Containerkörper hin.

Lieferung

  1. Aufstellung vorab planen. Zufahrt für Lkw und Kran, Ebenheit und Tragfähigkeit des Untergrunds sowie der genaue Aufstellort des Containers. Bei einem Container auf unebenem Untergrund klemmen die Türen mit der Zeit.
Wann ist eine professionelle Inspektion unverzichtbar? Wenn Sie den Container im internationalen Transport einsetzen wollen, wenn Sie mehr als einen Container kaufen, wenn Sie mit dem Verkäufer über die Güteklasse uneins sind oder wenn Sie strukturelle Bedenken haben (Ecken, untere Längsträger, Boden). Ein Inspektionsbericht ist außerdem eine solide Grundlage für Preisverhandlungen.

Uskont führt Zustandsbesichtigungen vor dem Kauf und CSC-Prüfungen durch. Sehen Sie sich unsere Inspektionsleistungen an oder fordern Sie ein Angebot an; Angebotsanfragen beantworten wir innerhalb von 12 Stunden.

Quellen

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